Der Maler Peter Hauri (1945 – 2017) darf mit seinem grossen Werk zu den wichtigen Aargauer Künstlern ab 1970 gezählt werden, auch wenn er sich viele Jahre abseits des Kunstbetriebes weiterentwickelte. Nun hat ihm Eva Maspoli mit einem subtil gestalteten Buch ein Denkmal gesetzt. Die Ausstellung im Kantonsspital Aarau würdigt den 2017 verstorbenen Maler mit einer Einzelausstellung.
Eva Maspoli (*1998), Patentochter Hauris und Tochter dessen Künstlerfreundes Piero Maspoli, hat sich seit dem überraschenden Tod von Peter Hauri ins Zeug gelegt: Sie hat zusammen mit Ellen Thiele, Ruedi Eppler und Sadhyo Niederberger den Nachlass gesichtet, hat Sammlerinnen und Sammler kontaktiert und Fotomaterial von Hauris Werk zusammengetragen. Auf ihre Initiative kamen mit der Unterstützung von Freundinnen und Freunden die Ausstellungen im Kantonsspital Aarau und im ehemaligen Atelier des Künstlers in Beinwil am See zustande.
Das schön gestaltete Buch, das im Verlag Bibliothek der Provinz erscheint, gibt einen Einblick in Hauris umfangreiches Schaffen. Aquarelle, Malerei, Zeichnung und Fotografie sind abgebildet, Texte von Annelise Zwez und Urs Mathys, sowie Arbeitsnotizen von Hauri ergänzen die visuelle Gestaltung. Gedichte von Klaus Merz und persönliche Texte Eva Maspolis machen das Buch zu einer poetischen Annäherung an den Künstler und Freund Peter Hauri.