Jeden Tag überprüfen, warten und reparieren wir unzählige private Dinge und öffentliche Infrastrukturen: Die Nähmaschine, das Fahrrad, die Wärmepumpe oder das Bachbett. Meist ist das kaum der Rede wert. Es sei denn, es läuft grad nicht(s) mehr.
Welche Handgriffe und Formen der Fürsorge stecken dahinter? Die Ausstellung zeigt, was es braucht, damit Sachen funktionieren und befragt dazugehörige Praktiken sowie damit verbundenes Wissen. «Es läuft» richtet den Blick auf Momente, in denen aus unscheinbaren Routinen bedeutsame Rituale oder sogar gemeinschaftlich gefeierte Traditionen werden – wie etwa beim Aarauer Bachfischet. Denn wo gewartet wird, da werden Werte sichtbar.
Die künstlerischen Werke, Beiträge von Studierenden der Kulturanthropologie sowie eine Szenografie von SITO beleuchten unterschiedliche Formen der Instandhaltung, erzählen vom Weitergeben und Bewahren und eröffnen neue Perspektiven.