Am Samstag, den 11. April 2026 um 16 Uhr, findet im Rehmann-Museum eine besondere Veranstaltung statt, statt, die einen oft unbewusst vernachlässigten Sinn in den Mittelpunkt rückt: den Geruchssinn. Unter dem Titel «Eine Duftreise zwischen Erde und Psyche» führen der international renommierte Parfümeur Vincent Micotti und der Psychotherapeut Stefan Rehmann die Besucherinnen und Besucher in die Welt der olfaktorischen Wahrnehmung ein.
Passend zur aktuellen Ausstellung «Énergies fossiles» widmet sich der Nachmittag der tiefen Verbindung zwischen Natur, Kunst und unseren Sinnen. Das Projekt basiert auf der Idee einer olfaktorischen Wahrnehmung im Zusammenspiel mit Begriffen wie Erdreich, Zeit und Energie.
Ein besonderes Highlight ist die Mitwirkung von Vincent Micotti, Gründer des Basler Parfümhauses YS-UZAC. Für diesen Anlass präsentiert er eigens entwickelte Düfte, die die Essenz des Erdreichs – von tiefer, feuchter Erde bis hin zu feinen Aromen der Natur – einfangen. Gemeinsam mit Stefan Rehmann entsteht ein Dialog zwischen dem Greifbaren und dem Flüchtigen.
Wir freuen uns sehr, dass wir Vincent Micotti für dieses Projekt gewinnen konnten», so Kurator Michael Hiltbrunner. «Die Kombination aus Duft, Tastsinn und Gespräch bietet einen völlig neuen Zugang zu den Themen der Ausstellung und macht die fossilen Energien unserer Erde auf einer sehr persönlichen Ebene erlebbar.»
Veranstaltungsdetails:
Titel: Eine Duftreise zwischen Erde und Psyche
Datum: Samstag, 11. April 2026, 16:00 Uhr
Ort: Rehmann-Museum, Laufenburg
Mitwirkende: Vincent Micotti und Stefan Rehmann
Über Vincent Micotti: Der international bekannte Parfümeur Vincent Micotti Ist Gründer des Basler Parfümhauses YS-UZAC und ist ein Pionier der olfaktorischen Kunst. Er übersetzt abstrakte Themen und Kunstwerke in Düfte und nutzt sein Labor, um die Grenzen der Wahrnehmung zwischen Musik, Materie und Geruch zu verschieben. Siehe auch www.vincentmicotti.com und www.ysuzac.com.
Über Stefan Rehmann: Stefan Rehmann ist Psychotherapeut und wohnt als Nachbar im ehemaligen Wohnhaus von Erwin Rehmann. Als blinder Kunstliebhaber möchte er die Wahrnehmung von Kunst über den Tastsinn einem breiteren Publikum zugänglich machen. Trotz seines Namens ist Stefan Rehmann nur entfernt mit Erwin Rehmann verwandt.
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Eine Duftreise zwischen Erde und Psyche
Für die Sinne: Wie Düfte Gefühle wecken und Erinnerungen berühren